|
Rucksackfasnet 2011 | Südkurier |
Auch die Narren haben einen LaufstegVöllig losgelöst startete am Gaggererdienstag das Walder Narrenschiff mit dem „Warm-up-Girl“ Andrea Bogner-Unden bei der 21. Rucksackfasnet im Feuerwehrhaus. Mit Eleganz und Hüftschwung flanierte Topmodelkandidat Boris Wenzel über den Catwalk. Damit überzeugte er die Jury der Malteserjugend und das närrische Publikum und errang den Titel "Walder Topmodel". Bild:Sandra Häusler Wald – Die Malteser servierten wieder einmal ein tolles Programm, gefüllt mit Sketchen, Gesang und mit allerlei Schabernack garniert. Durch das Programm führte der Präsident der Gaggerer und Walds Witze experte Nummer ein, Clemens Veeser. Erstmals beteiligte sich die Malteser Jugend mit einem Programmpunkt: Sie suchten das Walder Topmodel. Leider schied Clemens Veeser schon in der ersten Runde aus. Christian Lernhart, Michael Fox und Boris Wenzel schafften es in die Endrunde. Am Ende hatte Boris Wenzel die Nase vorn und errang Titel und Schärpe.Unorthodoxe Kochmethoden praktizierte der Junggeselle Floppy (Florian Fürst). Alte Hennen landen irgendwann im Suppentopf, gackerten die Hennen Christl Erath, Lydia Fox und Fidelia Restle. Dass aus diesen aber durchaus noch was Gutes wird, bewiesen sie mit der selbstgekochten Hühnerbrühe, die sie unter den etwa 150 Gästen verteilten. Stellt eure Fragen, nur durch Fragen wird man klug, forderte Liedermacher Rolf (Tobias Homberger) die Kinder (Frank und Reiner Krall) auf. Doch er musste zugeben, dass er von dem, was die beiden wissen wollten, keine Ahnung hat.Das Abschneiden der CDU bei der Landtagswahl und die „Jungen Wilden“ im Gemeinderat griff Giggeler Gerhard Lohr in seinem Vortrag auf. Aus dem Berner Oberland kam Fidelis Krall, um sich beim Schweizer Superstar zu bewerben. Er bediente das landläufige Vorurteil, dass die Schweizer ein wenig anders sind. Die Rot-Kreuzler Katrin, Nicole und Reiner Krall begaben sich auf die Suche nach einem Verletzten. An der Straßenlaterne hielt sich die schwankende Spätheimkehrerin Ute Hotz-Straub fest. Sie berichtete von Begegnungen mit der Polizei, dem beschwerlichen Heimweg und schickte ein Stoßgebet zum Himmel, dass die Gattin hoffentlich beim Heimkommen tief und fest schlafe.Essen und Trinken gibt es bekanntlich bei der Rucksackfasnet nicht zu kaufen. Jeder bringt etwas mit. Die prallvollen Rucksäcke, gefüllt mit allerlei Leckereien, werden beim Betreten gewogen. Diesmal kam ein Gesamtgewicht von 568,05 Kilogramm zusammen. Beim Erraten desselbigen hatte Boris Wenzel die Nase vorn, gefolgt von Uwe Längle. Für Längle gab es einen gefüllten Rucksack, gespendet von Getränke Stump, und für Boris Wenzel einen Gutschein vom Gasthaus Lamm.Doch nicht nur Clemens Veeser trug mit seinen Witzen zu allerlei Gelächter bei. Die „längste Praline der Welt“ lockte schokoladenhungrige Witzeerzähler aus dem Publikum. Uwe Längle wurde in die erlauchte Schar der Gaggerer aufgenommen. Mit einem lauten „Kikeriki-ki“, begrüßten sie den „Macher-Giggeler“ in ihrer Runde. Der Musikverein Wald spielte zwischen den Programmpunkten flotte Fasnetshits und Schunkellieder.
|